32 Jakob von Artevelde.
eſorgten Blick auf Ghelnoot und muß es geſ
bleich, warf einen b glückte, ſo
ſeufzte:„Gott! vielleicht zu ſpät!“ „Sanct Lieven ſtehe uns bei!“ rief Veerle mit ei⸗ fen heimgeſ nem Schrei der Angſt, als ſie ihren Vater ſo erſchrocken alle meine
ſah;„was iſts, was iſts? 4 iſt nutzlos,
„Nichts, nichts!“ ſagte Artevelde bitter;„es iſt ein zu bringen. Wagen, der ohne Kutſcher fährt und vielleicht zertrüm⸗„Ihr he
mert werden wird.“ alle Verant
Kaum hatte er dies geäußert, ſo kam ſeine Gattin mit Euren hereingeeilt und rief:„Raſch, Jakob, raſch! Im Gange Meinung ar
bei der Hinterthür erwartet Dich Jemand, der Dich ihres Ritter
augenblicklich ſprechen muß. Er ſagt, Flanderns Glück möchten?“
hänge davon ab.“„a, 2 Artevelde ſtand auf und eilte dorthin. Er fand dort zahl iſt für Ser Maes Van Vaerne⸗ mit dem Plo
den Oberſchöffen der Keure, wyck, der ganz erſchrocken vor ihm ſtand. „Mher Jakob!“ ſagte dieſer eilig,„keinen Aufſchub
im Stillen b vielleicht ſche
mehr, oder der Plan misglückt unfehlbar. Der Frei⸗ Zuſammenk
tagsmarkt wimmelt von Volk, das die Luft erfüͤllt mit ohne Gewal dem Rufe: EFreiheit und Nahrung!» Sie haben ihre Währen Dechanten aufgeſucht und ſchreien, daß ſie mit dem wei⸗ ſich unterred ſen Manne berathſchlagen wollen. Horcht! es iſt als ob Freitagsmar 3 der Lärm ſich näherte. Es iſt die höchſte Zeit; denn bleibt und Nahrun das Volk ſich ſelbſt üͤberlaſſen, ſo fließt Blut in Gent.“ des der wog
„Wohl denn, ſo laßt uns dem Volke auf dem Frei⸗ gen mit ihre kleinen Gilde
tagsmarkte erklären, was geſchehen muß, dann wird es wieder ruhig werden.“ durch die Ko
„Nein, nein! Um Alles in der Welt nicht auf dem ſich ſo verthe Freitagsmarkt! Außerhalb des Weichbildes von Gent möglich ſo v
Jakob von Ar


