Jakob von Artevelde. 31
hickt, ſeine„Wie das möglich iſt? Mein Vater iſt wohl underlich!“ unrechtmäßig, aber doch geſetzlich durch den Grafen und dem Feuer die Wedde von Gent vor fünf Jahren aus Flandern Heben ver⸗ verbannt worden.“ ken vertieft„Er wird dennoch zurückkehren, ſage ich Euch.“ fecklich kalt,„Und kommt mein lieber Großvater Segher denn behüten!“ nicht auch wieder?“ fragte Veerle betrübt.„Gott, wie und fragte wird er von der Kälte leiden in den gräßlichen Kerkern Ghelnoot des Rupelmondeſteins!“ allein, den„Ich hoffe, daß der alte Marſchall die Männer von ht von der Gent noch zum Siege führen wird,“ antwortete Arte⸗ as iſt doch velde;„doch für jetzt genug von Dingen, die nicht lange wird?“ geheim bleiben werden. Laßt uns von anderen reden. i gethan,“ Wie war es mit der Einkleidung der Nonne zu Pe⸗ Veerle; der teghen? War Deine Muhme Amelberga wohlgemuth, als ſie der Welt für immer Lebewohl ſagen mußte?“ nicht chriſt—„Es war ſo ſchön und ſo prächtig,“ antwortete die was Lieven Jungfrau;„aber Amelberga hat vor dem Altare ſo d ſprach.“ bitterlich geweint, daß man ſie unterſtützen mußte, als gen Denys man ihr die Nonnenkleider anlegte. Die Aebtiſſin ſagte ſeiner Ver⸗ nachher, es ſei freudige Rührung geweſen, und das ſcheint auch wahr zu ſein; denn ich habe Amelberga frohem Er⸗ ſpäter geſehen, und ſie war ganz vergnügt. Aber horcht einmal.... im Schornſtein! was mag das Ihr werdet ſein?“
Alle horchten zugleich aufmerkſam auf ein Geräuſch,
das man deutlich durch die Eſſe vernehmen konnte. Es
ab. Jeden⸗ war wie das Brauſen eines fernen Meeres; etwas Un⸗ 4 begreifliches, aber Gewaltiges; denn Artevelde ward


