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Auf die zu ſeinem ntfernung
Jakob von Artevelde. 19
von dem Feuer ſich niederſetzen und ſie mit Brod und Wein erquicken. Mittlerweile hatte er das erſtarrte Kind in die Arme genommen und ließ es jetzt von der Frau des Hauſes mit warmen wollenen Decken über den gan⸗ zen Leib reiben. Die arme Mutter war aufgeſtanden und ſah mit ängſtlicher Erwartung dieſen Bemühungen zu. Sie war jedoch körperlich ſo angegriffen, daß ihr Mund nur unverſtändliche Töne hervorbrachte.
Plöͤtzlich entfuhr ihr ein Schrei; ſie riß das Kind aus den Armen ihres Retters und ſtürzte vor ihm auf die Kniee nieder, mit ſo unſinniger Freude ihm Dank zujauchzend, daß ſich ſelbſt auf der Wange des weiſen Mannes eine Thräne des Mitleids zeigte.— Agneeteken hatte die Augen aufgeſchlagen und ihr erſter Blick war wie ein beſeligender Strahl in das Herz der Mutter ge⸗ drungen.— Der Tod hatte ſich wieder von dem Kinde entfernt. An der Eile, mit welcher der weiſe Mann dieſe Rettung hatte bewerkſtelligen laſſen, wie an ſeinen un⸗ geduldigen Bewegungen merkte man leicht, daß er Eile hatte, um ſeinen Weg fortzuſetzen. Nachdem das gute Werk vollbracht war, ſprach er leiſe einige Worte mit dem Herrn des Hauſes und ſagte dann zu der armen Frau, welche wie bewußtlos ihr Kind fortwährend küßte und ſtreichelte:„Gute Frau, Ihr könnt hier bleiben mit Eurem Kinde, und wenn Ihr nach Veſtrem gehen wollt, ſo ſoll Euch Reiſegeld und was Ihr ſonſt braucht, gege⸗ ben werden. Habt nur guten Muth, liebe Frau.“
Die arme Mutter ſprang auf und küßte ſprachlos die Hand des weiſen Mannes, bis dieſer nach einem
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