Teil eines Werkes 
1 (1849)
Entstehung
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„Ja,“ antwortete darauf ein Strohdecker,„das iſt wahr, ſo weit es die Vaernewycks, die Goethals, die Berlegheins und Andere betrifft, welche von Vater zu Sohn Bürger von Gent geweſen ſind. Aber wie iſt es mit den Leligerds?“

„Die Leligerds, die ſind weder Genter noch Vlä⸗ minger.“

„Und was ſind ſie denn?“

„Nun, Jan, ſie ſind Franzoſen,“ antwortete Lieven. „Sieht man ſie je in Gent? Sie laufen nach Paris, um dem franzöſiſchen Könige zu folgen und zu dienen. Ja, die helfen das Böſe ſchmieden, durch das Flandern jetzt ausgeſogen und verarmt wird. Aber komme nur der Tag der Erlöſung, und ſie werden erfahren, was es heißt, ſein Vaterland an den Fremdling zu verkaufen.“

„Der Tag der Erlöſung wird eben ſo gewiß kom⸗ men, wie gebratene Schweine vom Himmel fallen“, ſcherzte der Walkmüller;„ich weiß aber doch nicht, wenn ich Euch ſo reden höre, gegen wen oder gegen was Ihr zu Felde ziehen wollt.“

„Gegen wen?“ rief Lieven Comyne.„Wer hat die engliſchen Kaufleute in Flandern feſtgehalten, und wer iſt Schuld, daß König Eduard die Einführung der eng⸗ liſchen Wolle in Flandern verboten hat? Wer hat ſo unſere Tauſende von Webſtühlen zum Stillſtehen und