Teil eines Werkes 
1 (1849)
Entstehung
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Hendrik Conſcience. XIII

Aufnahme in Belgien, und machte ſeinen Verfaſſer beliebt im ganzen Lande; aber trotzdem war der materielle Gewinn, den er von dieſer vierzehnmonat⸗ lichen Arbeit zog, nach Abzug aller Koſten, die Summe von ſechs Francs(1 Thlr. 18 Ngr.). Conſcience's Talent, Geiſt, Fleiß, Vaterlandsliebe und Begeiſterung für die Freiheit, wie er ſie in demſelben offenbarte, fanden allerdings die rühmlichſte Aner⸗ kennung, erweckten ihm aber zugleich Haß und Ver⸗ folgung von Seiten der franzöſiſchen Partei in Bel⸗ gien, die in ihm einen der bedeutendſten Vorkämpfer des Vlämiſchen erblickte, dieſes Element um jeden Preis niedergedrückt wiſſen wollte, und ihr Streben durch die damaligen ſtaatlichen Verhältniſſe Belgiens unter⸗ ſtützt und befördert ſah.

Von Neuem trübte ſich nun der Horizont des Armen. Der ſchlechte materielle Erfolg ſeiner Unter⸗ nehmungen hatte ihn in Geldverlegenheiten geſtürzt, und er mußte ſich voll Schmerz geſtehen, daß die Feder nicht das Mittel ſei, ihm eine ſorgenfreie Lage zu bereiten. Er litt im Stillen und faßte ploͤtzlich den Entſchluß, die Schriftſteller⸗Laufbahn aufzugeben und ſich von ſeiner Hände Arbeit zu ernähren. Mit bewunderungswürdiger Charakterſtärke verwirklichte er dieſen Plan, verdingte ſich bei einem Gärtner als Ge⸗ hülfe und führte dieſes Leben ſtandhaft dreizehn Mo⸗