Hendrik Conſeience.
Lebensbedürfniſſe geſorgt war. Von nun an ſchienen ihm hellere Sterne zu leuchten. Der berühmte Maler Wappers intereſſirte ſich für ihn und wirkte ihm eine Audienz bei dem Könige aus, damit er dieſem ſein Buch überreiche. Faſt wäre auch hier wieder die Hoffnung des jungen Conſrience an einem geringfü⸗ gigen Umſtande geſcheitert; er beſaß nämlich keinen Anzug, in welchem er vor dem König erſcheinen konnte; allein ſein Goönner Wappers, der nichts halb thun wollte, half ihm hier mit ſeinen eigenen Kleidern aus. Obriſt Joly— jetzt General— führte ihn nun zu dem Könige, der ihn huldreich aufnahm und ihm eine Unterſtützung bewilligte. Dadurch er⸗ muthigt, ergriff Conſcience von Neuem die Feder und veröffentlichte bald darauf ſein zweites Buch, Phan- tasia, welches jedoch ganz das Schickſal der erſten Arbeit theilte, und zwar literariſchen Erfolg, aber zu⸗ gleich einen nicht geringen Saldo, den der Verfaſſer dem Buchdrucker nach der Abrechnung zu leiſten hatte, mit ſich führte. Eine magere Anſtellung bei dem Provinzialarchiv, mit einem Gehalte von 500 Franes, welche ihm zu Theil ward, gab ihm jedoch die Kraft, auf der einmal betretenen Bahn zu verharren. Er nahm ſeine Nächte zu Hülfe und ſchrieb einen hiſtori⸗ ſchen Roman in drei Bänden: De Leeuw van Vlaen- deren.— Dieſes Werk fand eine überaus günſtige
Aufnah beliebt materiel lichen A von— Conſeie Begeiſte offenbar kennung folgung gien, d des Vla niederge die dam ſtützt u Vor Armen. nehmun und er Feder i zu bere den En und ſich bewund dieſen 2 hülfe u


