Teil eines Werkes 
1 (1849)
Entstehung
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in ſeinen Studien; ihre Ereigniſſe übten einen mäch⸗ tigen Zauber auf ſeine jugendliche, von vaterländiſcher Begeiſterung überwallende Seele; er verließ die Schule und das elterliche Haus, und nahm als Freiwilliger Dienſte in der Brigade des Generals Niellon. Nach⸗ dem er mehrern Treffen und auch der unglücklichen Schlacht von Löwen beigewohnt, brachte er es binnen ſechs Dienſtjahren nur bis zum Sergeant⸗Major, aber er war zugleich der Dichter des Regiments, und in den franzöſiſchen Liedern, die er für daſſelbe verfaßte, mochte wohl Manches vorkommen, das ihn bei ſeinen Kameraden, aber nicht bei ſeinen Oberen beliebt machte, welche der damals in belgiſchen Heere nur zu oft ſich offenbarende Geiſt der Inſubordination ſtören mußte. Das Vlämiſche war zu jener Zeit zum verachteten Volksdialecte herabgeſunken, und Con⸗ ſcience hatte damals nur geringe Ahnung davon, daß er einſt dazu berufen ſein würde, der Bedeutendſten Einer zu werden, die dieſem edlen, altgermaniſchen Idiom Rang und Würde einer Schriftſprache wieder⸗ geben ſollten. Ganz unbewußt war er deſſen jedoch nicht, denn in einem Briefe vom 1. März 1830 ſchrieb er ſeinem Freunde J. A. de Laet, demſelben, der ſich ſpäter ebenfalls als ein Führer der vlämiſchen Partei auszeichnete:Ich ſende Dir hier einen proſai⸗ ſchen Aufſatz.... ich hatte ihn zuerſt für mich in der