es, kränk⸗ mitunter ckelte und h) erhal⸗ 3 derſelbe utterloſes verwieſen, der Fall der Va⸗ an ihn che Seele darüber zu han⸗ nlich auf Lebens zine mit Büchern, s in die ben bot , ſeinen Büchern Nichts, Aeußeres wieder ekannter
wurde
Hendrik Conſcience. VII
Alles von ihm verſchlungen; Gedichte, Romane, kurz Werke des Gefühls und der Einbildungskraft zogen ihn jedoch bei Weitem nicht ſo an, wie naturgeſchicht⸗ liche, phyſikaliſche, geographiſche und andere ſtreng wiſſenſchaftliche Schriften. Das Gefährliche, das in einer ſo unbewachten und ungeregelten Lectüre ver⸗ borgen lag, übte aber keinen nachtheiligen Einfluß auf ihn; theils der reiche Wechſel, theils ſeine zarte Ju⸗ gend ſchützten ſeine Seele vor dem verderblichen Hauche verbotenen Wiſſens.
So verfloſſen einige Jahre; da faßte der Vater plötzlich einen Widerwillen gegen das Stadtleben, kaufte ein Stück Land in der Nähe von Antwerpen, baute dort mit eigenen Händen eine Art von Einſiedelei und bezog dieſelbe mit ſeinen beiden Soͤhnen. Das Gebäude war von einem großen Garten umgeben. Mit der Außenwelt kamen die Bewohner deſſelben gar nicht in Berührung, denn die nöthigen Lebens⸗ bedürfniſſe wurden ihnen in das Haus gebracht, und die zwei Knaben waren ganz auf ſich ſelbſt verwieſen, wenn ihr Erzeuger, wie das häufig geſchah, ſie auf Wochen, ja auf Monate lang verließ, um in belgi⸗ ſchen oder franzöſiſchen Häfen abgetakelte Schiffe auf⸗ zukaufen. Während ſolcher Perioden mußten die bei⸗ den Söhne für Haus und Heerd ſorgen und ſich in die Arbeiten für den Garten, wie für die Küche, theilen.


