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nur auf, es ſtinkt da drüben!“
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werden ſollte, um die Schildwache abzulöſen. Er mußte alſo in der Finſterniß allein daſtehen! Seine Kameraden in dem Zelte ſchnarchten ſehr ſtark und ſchienen in einen wohlthätigen Schlaf verſunken; er beneidete ſie um dieſe Gemüthsruhe und ſagte bei ſich ſelbſt, er würde gern einen Klumpen Goldes, ſo groß wie ein Apfel, darum geben, wenn er gleich⸗ falls vergeſſen könnte, daß es Geiſter gebe, die wie⸗ der kommen. Er begann mit Innigkeit zu beten; und ſei es, daß die Abkehr ſeiner Gedanken ſeine Angſt verminderte, oder daß er der Ermüdung vom Marſche unterlag, er verfiel endlich in einen leichten Schlummer, der allmälig zu einem feſten Schlaf ſich geſtaltete.
Mitten in der Nacht fühlte er plötzlich, wie ihn Etwas am Beine zog und in die Wade kneipte.
Er ſprang auf und ſeufzte, während ihm die Haare zu Berge ſtanden:
„O Gott, ſteh mir bei! Ein Geiſt, ein Geiſt!“
„Schweig', Eſel der Du biſt“ fuhr ihn der Matroſe an.„Du mußt auf die Wache; es iſt eilf Uhr.“
„So?“ brummte Kwik, aus dem Zelte tretend, „ſo fällt ein unglücklicher Menſch aus einem Brun⸗ nen in den andern.“
„Da iſt die Uhr,“ ſagte der Oſtender, ihm die⸗ ſelbe in die Hand legend;„um NMitternacht mußt Du den Baron wecken, um Dich abzulöſen.“
„Haben Sie Nichts in der Finſterniß geſehen?“ fragte Kwik in ängſtlichem Ton.
„Ja, Donatus, etwas Schreckliches, Junge; paß'


