Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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Ein ſchallendes Gelächter war die Antwort, welche er bekam. Unterwegs ſuchte ihm Victor be⸗ greiflich zu machen, daß er in ſeinem Mitleid einen Unterſchied machen müſſe. Der Gehenkte war ein abſcheulicher Mörder und hatte ſeine Strafe wohl verdient..

Kwik war jedoch nicht zu beruhigen; er drehte ängſtlich den Kopf um, als fürchte er von dem Leichnam verfolgt zu werden; er ſeufzte und mur⸗ melte faſt unhörbar:

Ich ſchlafe noch lieber auf dem Kirchhof von Natten⸗Haesdonk, obwohl es da wahrhaftig Nachts um zwölf Uhr auch nicht geheuer iſt.... Nun, nun, lieber Donatus, wickle Dich in deine Decke, lege Dich auf den Boden und träume von Aennchen und von Gold, bis ein Geiſt kommt und Dir den Hals umdreht. Was für ein Land, ach, was für ein ſchreckliches Land!

Der Kaffee wurde ſchnell gekocht, desgleichen eine Anzahl Kuchen gebacken. Man nahm das Abendeſſen zu ſich. Victor wurde auf die Wache geſtellt, und die Uebrigen krochen unter das Zelt, um zu ſchlafen.

Donatus drehte ſich noch viel unruhiger herum, als Tags zuvor. Er hielt jedoch die Augen feſt ge⸗ ſchloſſen, denn ſobald er ſie öffnete, nahm die Fin⸗ ſterniß allerlei ſchreckenerregende Geſtalten an. Er ſah den Leichnam des Mexikaners, den Leichnam des Gehenkten und den Leichnam des Ermordeten vor ſeinen Augen hin und her tanzen und ihn bedrohen. Was ihn jedoch mit tieferer Angſt erfüllte, war der Gedanke, daß er mitten in der Nacht aufgerufen