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Willebroek und Natten⸗Haesdonk ſah ich Feldwäch⸗
ters Aennchen am Wege ſitzen und weinen. Das arme Kind hatte ſich den Fuß übertreten und konnte nicht mehr gehen. Ich habe ihr auf den Rücken von Hänschen geholfen. Sie war ſo froh! Den ganzen Weg haben wir mit einander geplandert. Wenn ſie von dem Eſel herab mit ihren freundlichen ſchwarzen Aeuglein zu mir niederſah, da war es mir, als ob das Herz mir innen im Leibe anſchwölle und ſo groß würde wie ein Kinderkopf. Ich war glücklich, glücklich! Warum, das weiß ich eben nicht, aber ich war doch ausnehmend glücklich. Sieh', ich kann dieß nicht ſo erklären; du müßteſt ein Menſch ſein, um das zu begreifen. Kein Wunder, daß ich dich gern ſehe, da du ein Mauleſel biſt; denn hätte es keine Mauleſel gegeben, ſo hätte ich Aennchens Bekanntſchaft nicht gemacht.... Es iſt wahr, ich werde in Kalifornien auch nicht der ihre; aber da⸗ von wollen wir jetzt nicht ſprechen. Aennchen, Aenn⸗ chen geht doch über Alles.... Ju, ju, du ſollſt ein gutes Leben bei mir haben. Ich werde dich gleichfalls Hänschen nennen. Sei nur guten Muthes; finde ich viel Gold, ſehr viel Gold, ſo werde ich dich nach Belgien mitnehmen. Du wirſt von Glück zu ſagen haben, he, du Schelm, wenn du mit mir und Aennchen in einem Schloſſe wohnen darfſt. Juchhe, Hänschen, juchhe!“
Donatus würde vielleicht noch Stunden lang in dieſem Tone fortgeſprochen haben; aber er wurde dadurch unterbrochen, daß ſeine Gefährten ſtill hiel⸗ ten, als ob ſie dieſen Tag nicht mehr weiter mar⸗ ſchiren wollten.
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