Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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Kameraden, ſprach der Brüſſeler,ich ſchlage Ihnen vor, hier unſer Zelt zu errichten. Wir be⸗ finden uns auf einer Höhe und können weit aus⸗ ſchauen. Dort unten an dem Bach iſt Waſſer zu haben, und etwas weiterhin iſt Gras und Buſch⸗ werk, um den Mauleſel dort waiden zu laſſen. Es iſtzznoch heller Tag, und wir könnten eine halbe Stunde weiter gehen, aber es iſt nicht ſicher, ob wir wieder einen ſo wortheilhaften Platz finden. Legen Sie alſo Ihre Ranzen ab; wir wollen hier über⸗ nachten.

Er löste dem Mauleſel den Bauchriemen und nahm ihm ſeine Laſt ab; dann machte er den Klöpfel im Glöckchen frei und ſtieß das arme Thier zwei⸗ oder dreimal an die Beine, daß es aufſprang und mit großer Schnelligkeit nach dem Gebüſch eilte.

O Gott, Hänschen, Hänschen! ſchrie Donatus. Er wird ſich verlaufen!

Aber der Brüſſeler hielt ihn zurück und ſagte:

Fürchte Nichts, Donatus. Man verfährt hier nicht anders mit den Mauleſeln. Er wird ſehr zu⸗ frieden ſein, während der Nacht freſſen und ſchlafen zu können. Das Glöckchen wird uns anzeigen, wo

er iſt. Er wird ſich nicht entfernen; er iſt daran 4

gewöhnt.

Man begab ſich in das Gebüſch, hieb das nöthige Holz und begann das Zelt aufzurichten. Jan Creps, der heute Koch und mit Feueranmachen beſchäf⸗ tigt war, ſagte zu Kwik:

Da, Donatus, nimm den Keſſel und lauf' den Hügel hinab, um Waſſer zu holen; der Kaffee wird deſto früher fertig ſein.

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