Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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arme Seele.... Und dann geſchnarcht mit Gottes Hülfe!“

XVIII. Der Pepita.

Des andern Tags bei Sonnenaufgang, nachdem man wieder Kaffee getrunken und die mit Speck ge⸗ backenen Kuchen aufgezehrt hatte, waren die flämi⸗ ſchen Goldſucher wieder aufgebrochen. Die größere Hälfte des Tags war bereits vorüber, ohne daß etwas Beſonderes vorgefallen war. Ihr Weg führte ſie wechſelsweiſe über Thal und Berg, bald ſich zu einer breiten Ebene erweiternd, bald zu einem ſchma⸗ len Paß verengend, deſſen ſteile Felſenwände auf die Wanderer niederzuſtürzen ſchienen.

Während die Andern Nachmittags ſich, um ein wenig auszuruhen, zu Boden geſetzt und ihre Ran⸗ zen auf eine Viertelſtunde abgelegt hatten, war Do⸗ natus zu einem kleinen Waſſerfall gegangen, welcher etwa hundert Schritte von ihnen ſich brauſend über zerbröckelte Felſen ſtürzte. Er hatte Durſt und wollte trinken. Ueber das kriſtallklare Becken ſich neigend, ſah er Etwas in dem Waſſer glänzen; es war ein Kieſel ſo groß wie eine Fauſt und, wie es ſchien, in der Mitte durchbrochen. Das Herz des über⸗ raſchten Jungen begann gewaltig zu klopfen; er er⸗ bleichte und ſtarrte bewegungslos auf den ſchim⸗ mernden Gegenſtand hin, als hätte ein wunderbarer

Anblick ihn mit Sprachloſigkeit geſchlagen. Doch

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