Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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Donatus allein drehte und wandte ſich in ſeiner Decke hin und her, ſtreckte die Beine aus, zog ſie wieder an ſich, legte ſich bald auf die Seite, bald auf den Rücken; aber er konnte keine Ruhe finden Nach anderthalb Stunden peinlicher Schlafloſigkeit hörte er Jan Creps, welcher dicht neben ihm lag, zweimal nieſen.

„Ach, Herr Jan, wachen Sie?“ flüſterte Kwik in klagendem Ton.

„Was fehlt Dir, Donatus, biſt Du krank?“ fragte Creps halb ſchlummernd.

„Ich kann kein Auge zuthun.“

„Bah, Du mußt ſchlafen.“

„Ich kann nicht, Jan.“

„Das macht nichts aus.“

„Aber ich kann nicht ſchlafen, ſage ich Ihnen.“

„Du mußt es verſuchen; es wird ſchon gehen.“

„Alle meine Rippen ſind wie gebrochen; ich liege hier und zapple gleich einem Aal auf dem Roſte.“

„Das iſt nur ſo ein Gedanke.“

„Ja, Herr Jan, es iſt ein Gedanke, ein häß⸗ licher Gedanke.“

„Nun, mach' es kurz. Woran denkſt Du?“

„Ich denke und denke immer wieder bei mir ſelbſt: ſchlafen iſt nicht Alles, wenn ich nur wüßte, ob ich auch noch lebend wieder aufwache.“

Laß' mich in Ruhe, Du langweilſt mich, Do⸗ natus.“

„Nun wohl,“ ſeufzte Kwik, wenn es nicht anders ſein kann: noch ein Vaterunſer oder drei für meine