Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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berhöhle, wo man Dir die Kuchen zwiſchen den Zäh⸗ nen wegſchießt, ohne erſt um Erlaubniß deßhalb zu fragen....

Endlich war das Abendeſſen fertig; Jeder nahm ſeinen Theil. Der Baron, welcher Schildwache ſtand, wurde auf einige Minuten von Jan Creps abge⸗ löst. Als man im Begriff war, ſich unter dem Zelte ſchlafen zu legen, ſprach der Brüſſeler:

„Suchen Sie auszuruhen, Freunde; denn mor⸗

gen mit Tagesanbruch müſſen wir wieder auf den

Beinen ſein. Von den Schelmen, welche uns ange⸗ griffen haben, iſt nichts mehr zu fürchten; ſie wer⸗ den nicht wiederkehren. Wenn keine andere Gefahr ſich zeigt, werden wir die ganze Nacht nicht geſtört werden. Sie kennen Ihre Wachzeit. Nach dem Baron kommt die Reihe an Roozeman, nach Rooze⸗ man an den Oſtender, und ſo von Stunde zu Stunde. Der Baron wird ſeine Uhr ſeinem Nachfolger zur Hand ſtellen; geben Sie wohl Acht, daß Sie kein Geräuſch machen und nur den Genoſſen wecken, wel⸗ cher die Wache beziehen muß. Schauen Sie ohne Unterlaß nach allen Seiten aus und thun Sie die Ohren auf, ſo weit als möglich. Bemerken Sie Et⸗ was, ſo ſchießen Sie Ihr Gewehr los, und Jeder von uns wird, mit ſeiner Waffe zur Vertheidigung bereit, aufſpringen. Man ſchweige nun. Gute Nacht, ſchlaft wohl.“

Trotz der Aufregung des Tages unterlagen die Goldſucher ſehr ſchnell der Ermüdung nnd verfielen in einen ſo feſten Schlaf, daß von ihrem Schnarchen das Zelt einer Höhle voll brummender Bären zu gleichen ſchien.

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