Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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Gottes

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griff er nach dem Kieſel, betrachtete ihn mit weit⸗ aufgeriſſenen Augen, küßte ihn in ſeinem Entzücken und eilte dann ſchreiend und jubelnd durch die Senf⸗ gewächſe zu ſeinen Genoſſen zurück. Indem er aller⸗ lei unſinnige Geberden und Sprünge machte, rief er ihnen ſchon aus der Ferne zu⸗

„Männer, dankt Gott, ich habe den Schatz ge⸗ funden! Gold, Gold, einen Klumpen, wohl zehn Pfund ſchwer! Genug um ein Schloß zu kaufen....“

Aber er ſtolperte und fiel mit dem Angeſicht zu Boden.

„Gold? Zehn Pfund? Iſt es wohl möglich?“ fragte Victor.

„Gewiß iſt es möglich,“ antwortete der Brüſſe⸗ ler.“„Man findet wohl zuweilen die größten Pe⸗ pitas. Wenn Kwik einmal einen koſtbaren placer entdeckt hätte!“

„Das Glück iſt den Einfältigen immer günſtig,“ lachte der Matroſe.

„Beeile Dich, beeile Dich, liebes Kwikchen!“ rief Jan Creps mit freudiger Ungeduld.

Die Andern alle ſtreckten gleichfalls vor Begierde die Hände nach ihm aus.

Donatus kam außer Athem herbeigelaufen und ſtammelte:

„Schaut, ſchaut, was für ein großer Klumpen! ſchwer, ſchwer! Viel mehr als Blei!“

Mit dieſen Worten reichte er den Goldkieſel dem Brüſſeler, welcher nach einem kurzen Blick darauf, den Stein mit einem zornigen Ausrufe der Täuſchung ſo weit als er nur vermochte, über die Ebene hin⸗

Conſcience, das Goldland. 1. 12