Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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„Er iſt alſo nicht todt, der arme Mann?“ fragte Kwik mit großer Freude.

„Nein, da er noch zu laufen vermochte.“

„Gott ſei Dank! wenn ich einen Menſchen er⸗ mordet hätte, mir dünkt, ich würde keinen Augen⸗ blick mehr Ruhe gehabt haben.“

„Sie fürchten, daß der Geiſt des Todten Sie Nachts an den Zehen zupfen wird, nicht wahr?“ ſpottete der Matroſe.

„ Ja, ich weiß es wohl, Sie glauben an Nichts, abſcheulicher Ketzer, der Sie ſind,“ entgegnete Do⸗ natus.„Es würde gewiß nicht zum erſten Male ſein, daß die Geiſter wiederkehren! Der Großvater von meiner Tante hat den Geiſt des Todtengräbers auf dem Kirchhofe von Natten⸗Haesdonk geſehen..“

„Es iſt unnütz, daß wir weiter gehen,“ fiel der Brüſſeler ein, indem er umkehrte,„die Schelme ſind mit ihrem verwundeten Geſellen in den Wald entflohen und wahrſcheinlich ſchon weit entfernt. Kehren wir zu dem Zelte zurück, ich werde Ihnen unterwegs meine Gedanken darüber mittheilen, wie ſie es wohl angeſtellt haben, uns möglicherweiſe zu überliſten.... Sagen Sie mir einmal, Kwik, hat⸗ ten die Räuber Gewehre?“

„Zwei hatten Gewehre, und beide haben auf mich geſchoſſen, ſo daß ſogar eine Kugel mir durch meinen Haarbuſch geflogen iſt.“