Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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dem wir auf dem Marſche ſind. Bei ſeinen ewigen Geſchichten von Strauchdieben, Bären und Wilden fürchtete ich, wir würden nach drei Tagen alle zu⸗ ſammen den Würmern zur Beute geworden ſein*); und wir haben noch kein anderes lebendes Weſen geſehen, als hie und da einen Haſen und in der Ferne zwei oder drei kleine Hirſche mit ſchwarzen Schwänzen. Es iſt wohl der Mühe werth, deßhalb in Angſt zu ſein. Wiſſen Sie was, Herr Rooze⸗ man? Der Brüſſeler will ſich geltend machen. Er marſchirt voraus, führt und befehligt uns wie ein General, und er macht ſo viel Aufhebens und ſchlägt Lärm, um unentbehrlich zu erſcheinen. Ich will zehn Jahre mutterſeelen allein hier herumlau⸗ fen... Schau, was hat Pardoes gefunden?“

Sie näherten ſich dem Brüſſeler, welcher Halt gemacht hatte und beſorgt zu Boden ſchaute, wäh⸗ rend er mit ſehr leiſer Stimme ſagte:

„Still! Es iſt nicht geheuer in der Nähe!“

„Sehen Sie Gold?“ fragte Donatus.„Was mich betrifft, ich erblicke Nichts als Gras und gelbe Blumen.“

„Still, Plappermaul,“ fuhr ihn Pardoes an.

„Ich ſchweige, ich ſchweige; aber was ſehen Sie denn wahrhaftig?“

Indem er ihnen durch ein Zeichen bedeutete, ſtehen zu bleiben, ging der Brüſſeler einige Schritte voraus, während er ſich immer zur Erde gebückt hielt. Dann ſprach er, zu ſeinen Gefährten zurück⸗ kehrend:

*) Im Texte: in das Würmerland gefahren ſein. A. b. U.