Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

156

einem ſolchen Kampfe verloren. Der Brüſſeler hatte denſelben, obwohl er ohne Mittel war, wegen ſeiner körperlichen Stärke und wegen ſeiner muthmaßlichen Ausdauer gegen das beſchwerliche Leben in den Minen in die Geſellſchaft aufgenommen. Der Zweite war ein franzöſiſcher Edelmann von ungefähr vier⸗ zig Jahren, mager, hochgewachſen von Geſtalt und von regelmäßiger Geſichtsbildung. Derſelbe war ſichtbar von hoher Abkunft; es lag Etwas in ſeinem Gang, in der Feinheit ſeiner Glieder und ſelbſt in dem Ausdruck ſeiner Lippen, das von trefflicher Er⸗ ziehung zeugte und auffallend gegen das grobe und unedle Geſicht des Oſtenders abſtach. Der Franzoſe war jedoch kein angenehmer Kamerade; er ſprach nur einzelne Wortè, wenn er nicht, ohne unhöflich zu ſein, ſchweigen konnte; und was er dann ſprach, war bitter und verrieth Gleichgültigkeit oder Hoch⸗ muth. Zu Zeiten ſchien er in Träumereien verſun⸗ ken und redete mit ſich ſelbſt, gleich Jemand, der von geheimen Gedanken oder von Gewiſſensbiſſen geplagt iſt, was Donatus zu der Aeußerung veranlaßte, er habe ein Mäuſeneſt in ſeinem Kopfe und es ſei wahrſchein⸗ lich eine Schraube in ſeinem Gehirn losgegangen.

Der Grund, weßhalb Pardoes dieſen ſchweig⸗ ſamen Kameraden in die Geſellſchaft zugelaſſen hatte, lag darin, daß der Franzoſe all das Geld, welches er noch beſaß, dafür anbot, ſich ihnen als Reiſege⸗ fährte anſchließen zu dürfen; und da dieſes Geld ge⸗ rade ausreichte, um die nöthigen Waffen und was ſonſt noch erforderlich war, anzukaufen, ſo hatten die Flämiſchen Freunde ſeinen Vorſchlag mit Freu⸗ den angenommen. 4

2

und

mant gewi Crep Dieß

aus vorat beſor er n den? folge Pard ſo ge neue

8 dem ſeinen

* ſeinen