Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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Paſſagieren bei jeder Handbewegung, und es war deutlich, er ſchaute niemals einen Menſchen an, ohne daß der Gedanke, den Räuber ſeiner Banknoten vor ſich zu ſehen, in ſeinen Augen ſich kund gab. Die Paſſagiere, durch einen ſolchen Verdacht gekränkt, mißhandelten den jungen Bauern oder ſtießen ihn ärgerlich aus dem Wege; er wehrte ſich und ſchlug links und rechts aus, aber nun ging es ihm ſehr ſchlimm, daß er beinahe niemals ohne blaue Augen oder zerſchlagene Wangen auf dem Verdeck erſchien.

Es war beſonders der Franzoſe mit dem rothen Knebelbart, der ihn nun ohne Unterlaß verfolgte. Donatus hatte ſich in den Kopf geſetzt, derjenige, welcher ihn zuerſt geplagt hätte, müßte auch ſeine Banknoten geſtohlen haben, und der Franzoſe konnte dieſen Argwohn in ſeinen Augen leſen. Einmal, da er den armen Jungen wieder grauſam ins Geſicht geſchlagen hatte, war Victor herbeigeeilt und hatte ſeinen Landsmann in Schutz genommen; Jan Creps war gleichfalls dazu gekommen, und ſo hatte ſich auf dem Verdeck ein heftiger Streit entſponnen. Der Kapitän hatte nach Anhörung der beiderſeitigen Klagen den Franzoſen auf zwei Tage in die Löwen⸗ grube ſetzen laſſen. Seit dieſem Augenblick nährte der rothe Knebelbart einen heftigen Haß gegen Kwik und ſtiftete durch ſeine Kameraden allerlei Placke⸗ reien gegen ihn an.

Inzwiſchen ſetzte der Jonas mit ziemlich günſti⸗ gem Wind ſeine Reiſe ſort. Man begann die Tage zu zählen; und als endlich der Kapitän ankündigte, man würde in Kurzem die Bai von San Francisco

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