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erreichen, ſahen alle Paſſagiere mit fieberiſcher Un⸗ geduld dieſem erſehnten Augenblick entgegen.
Eines Nachmittags, da die Luft ſehr nebelig war, ſaßen die beiden Freunde mit Donatus in dem Zwiſchendeck der zweiten Klaſſe und ſprachen munter über das bevorſtehende Ende ihrer langen Fahrt und ihrer Ausſchiffung im Goldlande.
„Was mich betrifft,“ ſagte Creps,„ich raffe ſo viel Gold zuſammen, als ich kann. Ich gebe mei⸗ nem Vater die Hälfte, damit er in ſeinen alten Ta⸗ gen nicht mehr zu ſorgen braucht; ich laſſe meinen Bruder einen Kolonialwaarenhandel eröffnen und ſchenke meinen beiden Schweſtern, jeder einen Braut⸗ ſchatz von fünfzig tauſend Francs.
„Und Sie ſelbſt,“ fragte Donatus,„was werden Sie dann übrig behalten?“
„Bah, ich brauche Nichts,“ war die Antwort. „Nicht um reich zu werden, bin ich nach Kalifornien gekommen. Kann ich nur frei und unabhängig leben und ſehe keinen Schreibpult mehr vor meinen Au⸗ gen, ſo bin ich zufrieden. Und wandelt mich einmal die Luſt an, reich zu ſein, ſo kann ich immer noch nach Kalifornien zurückkehren.“
„Was ich thun werde?“ rief Donatus Kwik. „Ich gehe nicht nach Hauſe, ehe ich einen ganzen Kornſack Gold gefunden haben. Dann kaufe ich ein Schloß in der Gegend von Natten⸗Haesdonk und nehme meine Wohnung daſelbſt ſammt Aennchen und ihrem Vater. Da ſoll dann Alles her, was gut iſt: Fleiſch in den Topf, Schinken in den Ka⸗ min, ſtarkes Bier in den Keller, fette Kühe, ſchöne Pferde und eine Kutſche, ja, ja, eine Kutſche! Und


