Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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Urheber des Diebſtahls zu entdecken, es war keine Spur von den verſchwundenen Banknoten aufzu⸗ finden.

Donatus Kwik weinte wie ein Kind, raufte ſich die Haare aus und erfüllte die Luft mit ſchmerz⸗ lichen Klagen. Seine Freunde Creps und Rooze⸗ man ſuchten ihn zu tröſten, indem ſie ihm vorſtell⸗ ten, ſeine Banknoten würden ſich noch auffinden laſſen: und als dieß nur geringen Eindruck auf den entmuthigten Bauern hervorbrachte, ſuchten ſie ihm begreiflich zu machen, daß er in Kalifornien gar kein Geld bedürfte und nicht einmal zu gebrauchen wüßte. Bei ihrer Ankunft ſollten ſie ja aufgeſtellte Leute von der Geſellſchaft la Californienne finden, ſie mit guter Nahrung, bequemen Quartieren, und Allem, was zu ihrem Wohlbefinden nöthig wäre, zu verſorgen.

Kwik war jedoch durch Nichts aus ſeiner Betrüb⸗ niß zu wecken. Roozeman, den der alte Kapitän Moreels nicht ohne Geld hatte abreiſen laſſen, be⸗ ſaß tauſend Franes in ſeiner Brieftaſche. Er nahm eine Banknote von hundertundfünfundzwanzig Francs heraus und bot ſie dem verzweifelnden Jungen, der noch immer den Verluſt ſeines Aepfelchens für den Durſt mit thränenden Augen beklagte. Do⸗ natus nahm die Gabe mit größter Dankbarkeit an und ſchien ein wenig getröſtet. Gleichwohl hatte er von dieſem Tage an nur ein ſchlechtes Leben auf dem Schiff. Wo er ſich befand, ob in dem Raume, oder auf dem Verdeck, er achtete auf Alles, was er ſah und hörte; er ſchlich wie ein Fuchs herum, die geheimſten Geſpräche zu belauſchen, und folgte den