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ſchlimmes Leben mit Euren Kameraden haben“ ſagte Victor Roozeman.
„Streit gehabt, mein Herr? Das heißt, nachdem ſie mir einige Hiebe und Fußtritte gegeben, haben ſie mich zu Sechſen aus ihrer Räuberhöhle auf das Verdeck geworfen. Ich bin zu dem Kapitän gelaufen, um Klage zu führen. Der Kapitän redet eine Art waſſerdeutſch; er verſteht mich. Aber er hat mir
etliche Flüche an den Kopf geworfen und geſagt,
jeder müſſe machen, daß er ſeinen Theil von der Gamelle bekomme, um ſo ſchlimmer für die Nichts⸗ thuer.“
„Er hat Recht; Ihr müßt Euch Mühe geben,
ſeinen Rath zu befolgen.“
„Mühe geben, meine Herrn? Das iſt nicht nöthig. Ich habe mein Leben lang aus einer gemeinſchaftlichen Schüſſel gegeſſen. Und wenn es nur darauf ankommt, ſchnell zu eſſen und die Bohnen halb brennend hin⸗ unterzuſchlucken, ſo will ich den Franzoſen da unten das Handwerk einmal lehren. Wart nur ein bischen: ſie ſollen bald merken, mit wem ſie es zu thun haben. Sie ſollen ſchlagen und ſtampfen ſo viel ſie wollen, es gleitet immer an mir ab; ich werde wahrhaftig bei Gelegenheit ihnen auch wohl an die Beine ſtoßen, daß die Haut davon herabhängt. Was glauben ſie denn, die kurzſtieligen Burſche?“
Victor äußerte einige tröſtende Worte um den zornigen Jungen zur Ruhe zu bringen; dieſes Be⸗ mühen war jedoch überflüſſig, da Donatus augen⸗ blicklich ſeinen Aerger vergaß und wieder fröhlich wurde. Als er ſah, daß die Antwerpener ihren Gang wieder fortſetzen wollten, bat er ſie mit gefalteten
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