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ſchlangen die ſchwere Nahrung mit wüſter Gier. Die Seekrankheit hatte ihren Magen geleert, und ſo ſuch⸗ ten ſie ſo gut als möglich ſich wieder ſchadlos zu halten. Ein Glück war es, daß Jan Creps bei Zei⸗ ten ſeinen träumeriſchen Freund noch aufmerkſam machte, ſonſt hätte Roozeman erſt ans Eſſen gedacht, als keine einzige Bohne mehr in der Schüſſel ge⸗ blieben wäre. Der Doctor zog eine Flaſche Cognac aus der Taſche ſeines Oberrocks und trank ſie bei⸗ nahe zur Hälfte aus, um ſich den Mund auszuſpü⸗ len, wie er ſagte. Die Andern ſteckten eine Eigarre oder Pfeife an und ſtiegen auf das Verdeck hinauf, wo ſich nun gleichfalls die meiſten Paſſagiere befan⸗ den. Einige hatten ſich unter der warmen Sonne
ausgeſtreckt, viele ſaßen auf Bänken, die meiſten je⸗
doch wandelten gruppenweiſe auf und ab.
Mit dem Rücken gegen die Querwand gelehnt und den Blick auf die Paſſagiere gerichtet, ſagte Roozeman zu ſeinem Gefährten:
„Jan, Jan, unter was für einer Sorte Menſchen befinden wir uns? Alles, was man hier hört, iſt Fluchen, Schwören und gemeines Scherzen.“
„Ja, Victor,“ erwiderte der Andere mit einem
Lächeln,„Du kennſt die Sippſchaft noch nicht ganz. Die Seekrankheit hat nur achtundvierzig Stunden bei mir angehalten. Schon zwei Tage wandle ich auf dem Verdeck und in dem Raume hin und her, um unſere Reiſegenoſſen ein Bischen in der Nähe zu betrachten. Es ſind wohl einige brave Jungen und ehrliche Leute darunter; aber der große Haufe
beſteht aus Burſchen, die den Galgen verdienen oder.. ihm entlaufen ſind. Viele Trunkenbolde, die Fraͤu
lieblie von u


