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ließ, beſtürzt und dumm ins Weite, als wollten ſie ſich ſelbſt nach der Löſung der geheimnißvollen Plage, welche ſo unerwartet ihre Begeiſterung abgekühlt und ihrer Freude ein Ende gemacht hatte, befragen. Der Ocean, deſſen nebelartige Perſpective aus der Ferne ſie angrinste, hatte ihnen ſeinen gewöhnlichen Boten, die Seekrankheit zugeſchickt, um ſie auf der breiten Waſſerfläche willkommen zu heißen.
Victor war einer der Erſten, welchem übel wurde. Er lag ſtillſchweigend über den Rand des Schiffes ge⸗ beugt und ſuchte zuweilen noch, ſo oft ſeine Schmer⸗ zen ſich verminderten, lächelnd auf die Vertröſtungen ſeines Freundes zu antworten. Jan, der ſich noch geſund fühlte, faßte endlich ſeinen kranken Kame⸗ raden am Arm, um ihn in ſeine Koje zu führen und ihm auf ſein Bett zu helfen. Unterwegs ant⸗ wortete Victor auf ſeinen Zuſpruch:
„Es iſt Nichts, Jan; ich weiß wohl, daß es ver⸗ über gehen wird; aber doch, Du kannſt Dir nicht vorſtel⸗ len, wie dieſes wunderliche Uebel den Menſchen niederſchlägt und martert. Ich begreife, daß Du lachſt, ich habe auch bei dem armen Donatus ge⸗ lacht; aber es iſt....“
Ein neuer Krampfanfall im Unterleib erſtickte das Wort auf ſeinen Lippen. Jan gedachte wieder ſeine Klage mit einem Scherz zu beantworten; aber er fühlte gleichfalls, wie ſein Magen ſich umkehrte, und der kalte Schweiß brach ſogleich an ihm aus, in Folge der Gewalt, die er ſich anthat, um das Uebel zu bezwingen.
„Komm, komm Victor,“ ſagte er,„laß uns hinuntergehen. Die verdrießliche Seekrankheit ſtand


