Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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kenne ihn, er dient dazu, um Eſel in den Lauf zu bringen. Und, ach Gott, ach Gott, man hat mir vergeben, ſeien Sie überzeugt, meine Seele will aus dem Leibe heraus. Hülfe! Hülfe!“

„Bah, ſehen Sie nicht, meine Herrn, daß der Dummerjahn die Seekrankheit hat?“ ſagte ein Deut⸗ ſcher im Vorbeigehen.

Dieſe Bemerkung rief ein Lächeln auf die Lippen der beiden Freunde; ſie bemühten ſich, Donatus zu überzeugen, daß ſeine Unpäßlichkeit von ſelbſt vor⸗ übergehen würde, aber der arme Junge fühlte einen ſchrecklichen Magenkrampf, ſchlug ſich mit beiden Händen auf die Bruſt und flüchtete hinunter, um ſich zu verbergen.

Wie der Kapitän vorhergeſagt hatte, füllte ſich der Horizont allmählig mit treibendem Gewölke, und der Wind, obwohl immer günſtig, verſtärkte ſich. Das Waſſer begann in Wogen ſich zu erheben und der Jonas tanzte anmuthig auf den Wellen, welche von der See her ihm entgegengerollt kamen.

Der Kapitän trat zu ſeinem Steuermann und

ſagte ihm:

„Das Ende der närriſchen Kirchweihe iſt ge⸗ kommen, man ſchaffe Kübel und Tonnen zur Hand. Dort liegen ſie zu zwanzig, mit dem Kopf auf die See hinaus. Schnell, ſonſt werden ſie es da unten zu einem elenden Miſthaufen machen.“

Wirklich verſchwand auch das Jubeln und Singen in kurzer Zeit. Bald wurde über die Hälfte der Paſſagiere von ſchrecklichen Schmerzen im Unterleib und Magenkrämpfen befallen; ſie waren bleich wie Leichen und ſtarrten, wenn ihr Leiden etwas nach⸗