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el zu mir nur die Hälfte von dem, was ich jetzt beſitze, übrig bleibt... Ich habe einmal in meinem Leben wirſt Unrecht gethan und aus Geldſucht Menſchen un⸗
glücklich gemacht. Fortan will ich mit meinem Ge⸗ druck viſſen in Frieden leben. Ich will verſuchen, ob die
: Quelle der Liebe und Lebensluſt in meinem Herzen vor noch fließen kann. Um das Böſe, das ich gethan, ß er wieder gut zu machen, muß ich mir ſchwere Opfer ötzen auferlegen. Sie werden ein Millionär werden, daran ſol⸗ iſt nicht mehr zu zweifeln. Wird die Verminderung rück. V von Laura's Erbe Sie nicht in Ihrem großmüthigen ewe⸗ Verſprechen wankend machen?“ Gott Berthold warf ſich, indem er einen Freudenſchrei der ausſtieß, in Kemenaers Arme. Ich 1„Es iſt ein Traum!“ rief er.„O laſſen Sie ater, mich Ihnen den ſüßen Namen Vater geben! Ich hrem will gleichfalls, wenn das Geſetz zu meinen Gunſten ein, ſpricht, einen Theil meines Erbes opfern, um das aura b Unrecht zu vergüten, das aus Liebe zum Geld be⸗ m ſie gangen wurde. Wir werden zuſammen die Unglück⸗ een.“ lichen aufſuchen und die Wohlthaten des Erſatzes um ver⸗ uns herum ausſtreuen.— Was für ein ſchönes ſich. Band zwiſchen mir und meinem Vater!“ So Thränen traten aus Kemenaers Augen und er . drückte in der Aufwallung des Herzens den guten ragte* Jüngling an ſeine Bruſt. Berthold machte ſich, als ob ein plötzlicher Ge⸗ rief danke ihm durch die Seele führe, aus Kemenaers Armen los und ſagte im Tone feſter Entſchloſſenheit: mit„Eine Bedingung habe ich zu ſtellen, nur eine; Nein aber ſie iſt ſo unwiderruflich, daß ich ſie ſelbſt nicht
daß 4 mit einem einzigen Wort beſtritten wiſſen will.“
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