ſchäftigt, in Monks Wohnung Alles unter Siegel zu mir i legen.“ übrig „Berthold! ha!“ jauchzte der Muſikus,„Du wirſt Unre Dich nicht vor Monk demüthigen.“ glückl Auf Kemengers Geſicht lagerte ſich ein Ausdruck* wiſſer trüben Ernſtes, während er furchtſam ſtammelte: Quel 1„Herr Robyn, Sie glauben einen Menſchen vor noch ſich zu ſehen, der das Geld ſo ſehr anbetet, daß er wiede
ſelbſt das Glück ſeines einzigen Kindes dieſem Götzen aufer
des Tages opfern wollte. O kommen Sie von ſol⸗ iſt ni
chen Gedanken in Bezug auf meine Perſon zurück. von Dieſelben mögen früher zum Theil gegründet gewe⸗ Verſt
ſen ſein, jetzt wären ſie eine Ungerechtigkeit. Gott W
hat mich geſtraft; ich habe Monate lang mit der ausſt ſchrecklichſten Marter meine Verirrungen gebüßt. Ich 3
komme zu Ihnen, mein Herr, als ein gedrückter Vater, ¹miich
der das Leben ſeiner einzigen Tochter von Ihrem will Edelmuth erfleht. O Berthold, willigen Sie ein, ſprich
mein Sohn zu werden; retten Sie meine arme Laura b Unre
von einem ſichern Tod: Ihre Liebe allein kann ſie gang
vor dem Grabe, das ſich vor ihr aufthut, bewahren.“ lichen
1„Wie? was verlangen Sie? Habe ich recht ver⸗ uns ſtanden?“ ſtammelte der Jüngling wie außer ſich. Ban⸗ „Laura meine Gattin? Aber es iſt unmöglich! So 4 viel Glück auf einmal!“. drück „Sie nehmen alſo meinen Vorſchlag an?“ fragte 57 Jüng Kemenger. 5 „Ach, ich ſterbe vor ſeliger Empfindung!“ rief dank der Jüngling aus.„Dank, Dank, o Gott!“ Arm „Dann, Herr Robyn,“ bemerkte Kemenaer mit einiger Beſorgniß,„will ich Sie nicht täuſchen. Mein aber Vermögen wird ſich ſehr vermindern; vielleicht, daß 1 mit


