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heit, daß nichts das arme Lamm aus den Klauen des Geiers retten konnte; aber ſelbſt aus meiner Verzweiflung brach noch ein Strahl der Hoffnung hervor. Es konnte noch Zeit ſein; ſelbſt noch auf
den Stufen des Stadthauſes konnte die Gerechtigkeit
ihr Schwert zwiſchen den Henker. und ſein Schlacht⸗ opfer niederwerfen... Ich lief wie ein Wahnſin⸗ niger nach dem Juſtizgebäude und ſuchte dort den Richter, der geſtern Abend Margret und mich ver⸗ hört hatte. Nirgends war er zu finden. Ich eilte nach ſeiner Wohnung; er war nicht zu Hauſe. Dann kehrte ich wieder nach dem Gerichtshof zurück; ich fragte Actuare und Schreiber; man ſah mich lachend
an, als hielte man mich für verrückt. Niemand
konnte mir etwas ſagen, um meine Angſt zu be⸗ ſchwichtigen, um mich zurecht zu weiſen oder mir Hoffnung zu geben... Wir ſind wohl unglücklich, Freund; aber wenn uns nur noch Thränen bleiben, ach, ſo mögen ſie fließen über das Loos der unglück⸗ ſeligen Laura: ſie iſt viel unglücklicher, als wir!“
Berthold legte ſich die Hand vor die Augen und blieb ſtumm.
„Wie war ich ſo froh! Wie ſelig machte mich die trügeriſche Hoffnung!“ ſagte der Muſikus nach einer ſtillen Pauſe.„Als ich geſtern dem Richter auseinander ſetzte, welcher ſchwere Verdacht einer Uebelthat ſich gegen Monk erhob; als er außerdem Margrets Erklärungen gehört hatte, drückte ſein Ge⸗ ſicht eine faſt unbegrenzte Ueberzeugung aus; er ſagte, er werde unmittelbar eine Unterſuchung ein⸗ leiten und ohne Aufſchub verfolgen, und müßte er ſelbſt ſeine Nachtruhe aufopfern. Ich habe ihm zu


