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Der Geldteufel : Gemälde aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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Ver⸗ mordet... ich ſoll zu ſeinen Füßen kriechen wie ein ich er⸗ Wurm, meine Hände zu ihm aufheben und um ein terielle Almoſen von derſelben Hand betteln, die den glühen⸗ daſelbſt den Mordſtahl der Verzweiflung mir in den Buſen der der*½ ſtößt!

Adler 4 Als ob dieſer letzte Gedanke ihn mit tödtlichem h nie⸗ Entſetzen ſchlüge, ſtarrte er einen Augenblick ins 1= Weite; er zitterte an allen Gliedern und murmelte 1, die unverſtändliche Worte. nman Plötzlich erſchien ein trübes Lächeln auf ſeinem de für Angeſicht; die Arme fielen ihm matt am Körper nie⸗ orglos der, der Kopf ſank ihm auf die Schulter und aus m von ſeinen Augen rollten ſtille Thränen zur Erde.

nun, So verharrte er ſchweigend und regunslos, in Weſen, Schmerz verſunken, bis ein Geräuſch auf der Treppe thloſer ihn ins Bewußtſein zurückrief.. t, ſich Ein Ausdruck plötzlicher Freude erhellte ſein Ge⸗ freund ſicht; er ſprang auf und rief zitternd vor Aufregung: eit an⸗Ah, das iſt Conrad! Vielleicht gute Botſchaft! ſolcher Laura's Erlöſung, Monks Strafe, Glück, Liebe, ſer er⸗ Ruhm... Nein! Wehe mir, bin ich denn wahn⸗ ihren ſinnig? tlicher Ein jammervoller Schrei entrang ſich ſeiner Bruſt, twein; als ſein Freund zur Thüre eintrat und er in ſeiner eht es abgeſpannten und traurigen Miene leſen konnte, daß tlicher*½ alle Hoffnung verſchwunden war. Dennoch lief er . und ihm entgegen, ergriff ſeine Hand und fragte: gehen,Nun, Conrad, was weißt Du? Die Beſchul⸗ vorfen digung von Margret war falſch, nicht wahr? Eine Dheim hölliſche Erfindung von Monk ſelbſt, um mich unter der den grauſamen Schlägen der Hoffnung, des Zweifels

Liebe 7 und der Enttäuſchung hinſterben zu laſſen?