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Der Geldteufel : Gemälde aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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ſchreiben und noch auf Erden unſterblich ſein! Ver⸗ meſſener, auf den Fittigen des Hochmuths dich er⸗ hebend, haſt du mit Verachtung auf die materielle Welt niedergeſehen, als ob ein Verbleiben daſelbſt deiner höhern Natur unwürdig wäre; aber der Blitzſtrahl hat dich getroffen. Da liegt der Adler nun mit gebrochenen Schwingen, in den Koth nie⸗ dergeworfen, um nie wieder davon aufzuſtehen! Hätte ich es nur über mich gewinnen können, die Kniee vor dem goldenen Götzen zu beugen, den man Geld nennt; hätte ich nur ein Bischen Liebe für das Materielle empfunden, o wie ſanft, wie ſorglos wäre mein Leben dahingefloſſen, als ein Strom von Ueppigkeit, Genuß und Pracht!.. Aber nun, was iſt aus mir geworden? Ein furchtſames Weſen, das gebückt unter der Schande geht. Ein muthloſer Auswürfling, der nicht mehr die Kraft beſitzt, ſich ſein Brod zu verdienen; der von einem armen Freund Alles, ſelbſt die Aufopferung ſeiner Geſundheit an⸗ nimmt und zu feig geworden iſt, um aus ſolcher Schmach ſich aufzuraffen. Nicht genug an dieſer er⸗ niedrigenden Wahrheit; die Läſterung ſpeit noch ihren giftigen Schaum gegen mich: ich bin ein verächtlicher Trunkenbold; ich erſticke meine Seele im Branntwein; wenn ich abmagere und verkümmere, geſchieht es nur, weil ich meine Geſundheit der Luſt nächtlicher Schwelgerei preisgebe!... o mein Gott!... und in einigen Stunden ſoll ich zu dem Ungeheuer gehen, das alle dieſe Lüge auf meine Lebensbahn geworfen hat zu dem Heuchler, der meinen armen Oheim betrog und mißleitete zu dem böſen Geiſt, der die unſchuldige Laura unter ſeiner gemeinen Liebe

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