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armen Mädchens? Sieh, ſieh, da kniet ſie vor dem Altar. Monk ſteckt ihr den Trauring an den Finger ... der Prieſter fragt, ob ſie ihn lieben werde;— und ſie, ſie antwortet: ja!— O Jammer, Jammer, es iſt vollbracht!“
Er ließ ſich unter dem Eindruck dieſes letzten Schrei's auf einen Stuhl fallen und ſtarrte verzwei⸗ felnd zu Boden, bis ſeine fieberiſche Aufregung ſich allmälig etwas legte und ſeine Gedanken in andere Betrachtungen ſich verirrten. Dann ſagte er:
„Sollte die Begierde nach Ruhm, der Durſt nach Unſterblichkeit, die Sehnſucht nach einem allſeitigern ſittlichen Leben— ſollte das Aufwallen unſerer Seele nach einem höhern Ziel eine ſündhafte Ver⸗ meſſenheit in Gottes Augen ſein? Iſt mein Loos vielleicht die Strafe des Hochmuths?— Ich war jung, begabt mit Denkkraft, mit Gefühl, mit Wiſſen⸗ ſchaft. Alles lachte mich an; meine Zukunft war ein Himmel voll glänzender Sterne. Ein Mädchen, ſchön und rein wie ein Engelsbild, ſollte meinen Lebenspfad mit den Blumen ihrer Liebe beſtreuen; ich ſollte reich ſein: der Glanz des Goldes mich um⸗ ſtrahlen... aber, o wehe, die Seele, die Gott mir gegeben, verlangte nach mehr; höher ſollte ſie ſteigen; ſie wollte ſelbſt vor dem Tode meines Körpers das andere Leben genießen: das Leben in der überſinn⸗ lichen Welt des Geiſtes und der Phantaſie, ſich Gott mehr annähern, dem Himmel einen Funken ſeines Schöpfungsvermögens rauben... und dann, ge⸗ rühmt und verehrt, von der Menge bewundert wer⸗ den, als ein Weſen von auserleſener Art; einen glänzenden Namen in das Buch der Jahrhunderte


