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„Was für ein Eulengeſicht!“ murmelte eine andere.„Ich möchte ihn nicht mit all ſeinem Gelde.“
„Ja, das ſagſt Du wohl,“ bemerkte eine dritte, „aber Du würdeſt ſchon Viel thun, um Dein Leben lang in einer Kutſche fahren zu dürfen!“
„Habt Ihr geſehen,“ fragte eine alte Frau, „wie ſeine Katzenaugen funkeln? Es iſt ein Kerl, dem ich nicht gern allein in einem Walde begegnen möchte. Er mag ſo viel Geld haben, als er will, es ſteckt eine böſe Seele unter dieſem geſtickten Hemde, das ſage ich!“
Die ſchwarze Lisbeth flüſterte ihrer Gefährtin ins Ohr:
„Nun wird die Braut kommen, Theres, denn ſieh, dort weit in der Allee, wie die vier Herren ſo eilig heranlaufen! Nach ihnen hat der Bräutigam ausgeſehen.“
„Da iſt ſie! Da iſt ſie!“ riefen plötzlich die Frauen und Mädchen, mit Gewalt nach dem Thore drängend.
Die ſchwarze Lisbeth, die ſich hatte überraſchen laſſen, ſtreckte ihre zwei muskulöſen Arme zwiſchen den Haufen hinein, welcher ihr die Ausſicht benahm, und öffnete ſich durch einen einzigen Ruck einen wei⸗ ten Raum, um in den Hof ſehen zu können.
„O, wie ſchön! O, wie ſchön!“ riefen alle die Zuſchauerinnen.„Seht einmal, ſeht einmal, lauter Diamanten! Es iſt wie bei unſerer lieben Frau in der Kirche! Die Augen ſind davon geblendet. Wie viele Hunderttauſende hat die wohl an ihrem Leibe hängen? Man ſollte glauben, ihre Bruſt ſtehe in Flam⸗


