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Der Geldteufel : Gemälde aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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mal die Trauung vollzogen, ſo wird ſie ſich in ihr Schickſal ergeben. Sie werden dieſelbe gut behan⸗ deln, nicht wahr? Sie wird Ihnen dankbar werden; allmälig mehr Achtung für Sie empfinden; Sie viel⸗ leicht lieben. Kommen Sie, geben Sie mir das Pa⸗ pier; um Gottes willen geben Sie es mir!

Monk ſchien ſich an der Angſt von Laura's Vater zu weiden und ließ ihn mit gefalteten Händen flehen, ohne ihm anders als mit einem leichten Schütteln des Kopfes zu antworten.

Aber, fuhr Kemengaer fort,wenn Sie Laura nicht mehr zur Braut begehren, nehmen Sie dann die Hälfte meines Vermögens als Preis für die un⸗ glückſelige Schrift. O thun Sie das, Monk, lieber Monk, ich werde Sie als meinen Retter, als den Wohlthäter meiner Tochter ſegnen.

Zweihunderttauſend Francs? brummte Monk lachend,mit Laura habe ich dieſe auch.

O laſſen Sie mir meine Ehre und mein Kind; und nehmen Sie Alles, Alles was ich beſitze.... noch werde ich vor Ihnen knieen und Ihnen danken.

Ein zuſammengefaltetes Blatt Papier aus einer Brieftaſche nehmend, reichte Monk es Kemenger hin.

Da, nehmen Sie Ihr Handzeichen, ſagte er, es iſt Laura, die ich haben muß! Sie würden dieſelbe ſonſt wohl noch einem betrunkenen Dichter geben....

Kemenager ergriff das Papier mit zitternden Hän⸗ den, ſah ſtarr darauf hin und ſtieß einen Triumph⸗ ſchrei aus, während er ſeine unglückſelige Unterſchrift davon abriß und zwiſchen ſeinen Händen vernichtete. Den übrigen Theil des Papiers warf er in das

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