zwang ſie nach mwider⸗ ob ihre
eer, ſich ſie will
Schrei
einem ſie den ief mit
h über⸗ lſt mit
Vater btimme elthüre . Mit ſie an
if all⸗ Vorte: zigen,
ihre s be⸗ ürlich, gfräu⸗ elter⸗ u be⸗
313
So dachte aber Herr Monk nicht. Er warf von der Seite einen Blick auf Laura und zitterte vor Aerger und Zorn, als er auf ihrem Angeſicht ent⸗ deckte, daß nicht die mindeſte Milderung in ihrem Abſcheu vor ihm eingetreten war.
Jedoch faltete er ſeine Lippen zu einem offenen Lächeln, trat auf das Mädchen zu und faßte ſie bei der Hand.
„Komm, komm, meine Liebe, habe Muth,“ ſprach er.„Junge Mädchen vergießen immer Thränen, wenn ſie zur Hochzeit gehen. Und doch iſt es ein Freudentag. Hebe doch den Kopf in die Höhe; laß' unſere Freunde auch Dein ſchönes Geſicht bewundern. Es iſt ſo bleich, ſo bleich, Laura! Dieſe Herren ſollten bald denken, Du habeſt Kummer. Es iſt dem doch nicht ſo? Du haſt geweint; aber es iſt die Aufregung, nicht wahr?“
Laura, mehr todt als lebendig, blieb ſprachlos. Ihre Glieder zitterten ſo ſehr, daß man ihr Atlaß⸗ kleid rauſchen hörte.
Mit lächelndem Angeſicht den Mund an ihr Ohr bringend, drohte Monk mit düſterem Tone:
„Du willſt einem Lamm gleichen, das von mir zur Schlachtbank geführt wird. Sei freundlich gegen mich, oder ich zerſchmettere Deinen Vater unter meiner Rache!“
Kemenaer hatte in Monks Augen geleſen, was in ſeinem Herzen vorging. Voll Angſt ergriff er die Hand ſeiner Tochter.
„Laura, Laura!“ flüſterte er,„erinnere Dich Deines liebreichen Verſprechens!“


