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Er durch ein Wunder die Sichel des Todes zwiſchen uns und Monk niederlegen wollte! Ha, wie würden unſere Seelen den Herrn loben um ſeiner Barm⸗ berzigkeit willen, nicht wahr?“
„Schweige, Laura, ſprich nicht ſo,“ flehte der Vater.„Aus Liebe zu mir bezwinge Deine Thränen. Man erwartet Dich unten; Jedermann wünſcht Dich zu ſehen. Du mußt mir folgen...“
„Iſt er bereits da?“ rief das Mädchen mit Schrecken.
„Nein, er noch nicht: einer der Zeugen und fünf oder ſechs unſerer Freunde. Man will wiſſen, ob Deine Toilette fertig iſt. Sei nicht unhöflich, es kann doch zu Nichts helfen.“.
„Es kann zu Nichts helfen!“ wiederholte das Mädchen.„Nichts kann helfen! Gott hat mich alſo wirklich verlaſſen? Keine Hoffnung mehr: der böſe Teufel wird meine Seele haben auf ewig, auf ewig! O, ich kann es noch nicht glauben; es iſt zu greulich. Binnen einiger Stunden werde ich ihm angehören, zum Eigenthum, als eine Sclavin ohne Willen; er wird mich aus Deinen Armen reißen, mich nach ſeiner Wohnung führen.... Und dann, und dann?“
Dieſer Gedanke ſchien ſie mit Wahnſinn zu ſchla⸗ gen; ſie ſtreckte die zitternden Hände aus und zog ſich nach der Mauer zurück, als wollte ſie einer ſchrecklichen Erſcheinung entfliehen.
Ihr betrübter Vater ſchüttelte den Kopf und that ſich ſolche Gewalt an, um den Fluß ſeiner Thränen in ſeinem Herzen zurückzuhalten, daß Wangen und Lippen bebten.— Er faßte aufs Neue die Hand
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