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Der Geldteufel : Gemälde aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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„Was befällt Sie alle beide?“ brummte Mar⸗ gret erſtaunt.„Nun Ihr das Geheimniß wißt, meint Ihr mich mit Scheltworten vor die Thüre zu

ſetzen? Ihr kennt mich nicht: es ſoll ſo leicht nicht

gehen!“

„Aber, Frau, man hat Euch betrogen,“ ſagte der Muſikus.„Hier iſt eine buchſtäbliche Abſchrift des Teſtaments. Es trägt das Datum vom zwan⸗ zigſten April. Ich will glauben, daß Ihr nicht hie⸗ her kamt, mit der Abſicht, uns zu verhöhnen; aber geht jetzt...“

„Dem zwanzigſten April?“ wiederholte Margret. „Sie ſind deſſen gewiß?“

„Da liegt die Abſchrift; könnt Ihr leſen, ſeht her.“

„Hat dieſer Spott nun lang genug gedauert?“

murrte der Jüngling.„Wollt Ihr Euch entfernen,

oder nicht?“

„Einen Augenblick,“ ſagte die alte Frau, ſich an der Stirne kratzend,„einen Augenblick, laßt mich nachdenken... Ha, Monk hat etwas vorgegeben?

Hat mich betrogen? Er hat mir etwas weiß ge⸗ macht? Warum? Aber wenn meine erſte Ver⸗

muthung doch gegründet geweſen wäre?... Ja, ja, welch Licht! Nun weiß ich es!“

„Was wißt Ihr?“ ſtammelte der Muſikus, über die Aufregung der Frau verwundert.

„Was ich weiß?— Das Teſtament iſt falſch: Herr Robyn hat es nicht gemacht.“

„Erklärt Euch; wie meint Ihr das?“

„Hören Sie. Der alte Herr Robyn ſträubte ſich, ein Teſtament zu machen. Wir fürchteten—

7 Schne

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