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„Nun, gute Frau, ſetzt Euch und ſeid ruhig,“ ſagte er in freundlichem Tone.„Ihr wollt Herrn Berthold ſein Erbe zurückgeben, ſagt Ihr? Das Erbe, V das ihm durch Monk geſtohlen worden iſt...“ hinausgeworfen wie einen Hund,“ rief Margret, mit der Fauſt auf den Tiſch ſchlagend,„aber er ſoll es bereuen! Ich mußte ſeine Frau werden; es war ſo zwiſchen uns feſtgeſtellt, ſo lang der alte Robyn noch lebte; aber Monk hat mich, als ein ſcheinheiliger Schelm, der er iſt, abſcheulich betrogen. Morgen verheirathet er ſich mit Laura Kemenaer, weil ihr Vater viel Geld hat; denn, Sie werden es nicht glauben können, er liebt ſie nicht, er haßt ſie...“
„Aber ſprecht doch von dem Erbe,“ bat der Muſikus ungeduldig.
Margret ſchien auf dieſen Ausruf nicht zu achten und fuhr in ihrer Rede fort:
„Und die Laura? Sie verabſcheut ihn und iſt ſo ſehr von ihm behext, daß das arme Fräulein vor Schrecken und Angſt die Auszehrung bekommen hat ... Ja, ja, Herr Berthold, Sie wiſſen es vielleicht nicht; aber Laura ſieht Sie noch ſo gern, daß ſie wegſchmilzt wie der Schnee, weil ſie von Ihnen ge⸗ ſchieden iſt.“
Der Zorn des Jünglings war gänzlich ver⸗ ſchwunden; er hatte mit klopfendem Herzen und funkelnden Augen die letzten Worte der alten Dienſt⸗ magd gehört.— Nun fragte er ſie mit ſchmeicheln⸗ dem Tone und beinahe flehend:
„Die Auszehrung? Laura die Auszehrung?
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