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Aus Mitleid für mich, laß uns dem Ort entfliehen, wo ſie lebt. Stimme zu!“ „Schrecklicher Gedanke!“ rief Conrad.„Ich ſehe
Dich zu den Füßen des ſchurkiſchen Monk niedergebückt;
Du ſtreckſt die Hände zu ihm aus; er lacht über Deine Erniedrigung!“
„Schweige, ſchweige, Conrad,“ ſtammelte Ber⸗ thold zitternd.„Laß meinen Muth halten. Wecke den Stolz nicht in meinem Herzen. Stimme zuz denn, weigerſt Du Dich, was ſoll geſchehen?“
„In der That,“ murmelte Conrad, indem er den Kopf auf die Bruſt fallen ließ,„weigere ich mich, was ſoll geſchehen?“
„Eine Frauenſtimme auf der Treppe?“ rief der Jüngling verwundert.„Täuſche ich mich oder iſt es Wahrheit? Mich dünkt, es iſt die Stimme der alten Margret— der Magd von meinem ſeligen Oheim? Kommt dieſes böſe Weib, uns in unſerer Armuth zu verhöhnen? Sie wohnt bei Monk; ein neues Unglück naht uns!“
Margret riß die Thüre auf, während ſie laut in ſich hinein brummte:
„Mich wegjagen? der Schelm, der Betrüger, er ſoll wiſſen, warum!“
Ueberraſcht durch die halbe Finſterniß, welche in der Kammer herrſchte, und beſonders durch den An⸗ ſchein von Nacktheit und Armuth, blieb Margret er⸗ ſtaunt ſtehen.
„Was wollt Ihr hier?“ fragte der Jüngling, welcher aufgeſprungen war und ſie mit zornigem Blick anſchaute.
„Ci, ei,“ ſagte die alte Magd mit aufgehobenen
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