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Der Geldteufel : Gemälde aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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weil ich ſchon lang die Flamme, die mich verzehrt, vor Dir verborgen hielt. O Conrad, ihr Bild ſteht noch immer vor meinen Augen, ſie ſtört noch meinen Schlaf, ſie lebt noch fort in allen meinen Gedanken. Meine Frau kann ſie nicht werden, ich bekenne es; aber ſie mit einem andern Mann, mit einem Monk verbunden wiſſen! Ihr begegnen an der Seite ihres Mannes; vielleicht beſchmutzt werden von den Rädern ihres Wagens? O nein, mein Herz würde ſo viele und grauſame Wunden empfangen, daß mein Geiſt und Körper darunter zu Grunde gehen müßten. Ich muß weg, mich entfernen, fliehen, nach fernen Lan⸗ den, wo nichts mich mehr daran erinnern kann, was ich war und was ich hoffen durfte... Laß mich die fünftauſend Francs holen, Conrad. Wir bezahlen unſern Drucker; wir tilgen unſere Schulden, wir

ziehen nach Frankreich, nach Paris! Dort, in dem

Menſchenſchwarm der Weltſtadt verſchmolzen, werden wir unbekannt ſein; die Läſterung wird unſere Spur

verlieren, der Neid wird uns nicht folgen können.

Du wirſt wohl in einer oder der andern Kirche be⸗ ſchäftigung finden; ich werde arbeiten, ein Handwerk lernen, wenn es ſein muß; auf einer Druckerei, einem Bureau meine Dienſte anbieten. Wir werden im Frieden leben, ruhig und ſo glücklich, als arme Verbannte es ſein können.“

„Wie ſchön wäre dieſe Ausſicht,“ ſeufzte der Muſikus,„wenn die Verwirklichung davon nicht um den Preis der blutigſten Aufopferung erkauft werden müßte!“

es iſ meine Rettung, um welche ich Dich Cnilehe.

Conſcience, der Geldteufel.

„Ach, Conrad, es iſt nicht Deine Geneſung, nein,