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Der Geldteufel : Gemälde aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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Robyn, rat ein fallen, and.

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„ Herr Robyn ſchien ein abgelebter Greis, obwohl dzer wahrſcheinlich die ſechzig Jahre noch nicht erreicht hatte, aber ſchon längſt unterwühlte eine langſame Krankheit ſein Leben. Die Bläue ſeiner Lippen und die ſeltſame Bläſſe ſeiner Wangen bewieſen deutlich genug, daß er an einer Herzkrankheit litt und viel⸗ leicht in Folge davon die Bruſtwaſſerſucht hatte. Außerdem waren ſeine Beine und Füße ſo ſehr ge⸗ ſchwollen, daß er ſich nicht mehr ohne Hilfe über den Boden fortſchleppen konnte. Das ganze Aus⸗ ſehen von Herrn Robyn— ſein Geſicht, ſeine Hal⸗ tung und die Abſpannung ſeiner Glieder— deute⸗ ten einen tiefen Verfall ſeiner Kräfte an. Seine Augen allein ſchienen noch viel Leben behalten zu haben, und auffallend war die Schnelligkeit des for⸗ ſchenden und mißtrauiſchen Blicks, den er bei ſeinem Erſcheinen in dem Bureau auf Alles warf.

Der Schreiber hatte ſeinen Herrn gegrüßt, ohne von dem Pulte aufzuſtehen oder ſcheinbar ſeine Ar⸗ beit zu unterbrechen.

Eine Weile blieb Alles ſtill; dann wies Robyn die Magd nach der Thüre und ſprach mit noch feſter, aber auf einmal nachlaſſender Stimme:

„Monk, kommen Sie hieher!... Haben Sie die Aufklärungen, die Sie über den Unternehmer erhielten, beſtätigt gefunden? Denn wir müſſen auf unſerer Hut ſein: er kann wohl ſchon bei Andern Geld entlehnt haben; man würde dann zur Zeit der Bezahlung uns voraus ſein.“

„Es ſind keine Gründe vorhanden, dies zu be⸗ fürchten,“ antwortete der Schreiber.„Der Unter⸗ nehmer iſt von einem Unfall betroffen worden; aber

Conſcience, der Geldteufel. 4