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reich ſein werde; darum ſpreche ich ihm nie von mir, ſondern alle Zeit von Cuch.“
„Gute Margret!“ ſeufzte Monk,„dann iſt es nur eine Wiedervergeltung der Freundſchaft; ich thue daſſelbe zu Deinem Vortheil.“
„Es iſt zu unſerem gemeinſchaftlichem Vortheil. Ihr lobt mich, ich preiſe Euch himmelhoch, ich rühme Eure Aufopferung und Eure Anhänglichkeit. So wird der Geizhals uns beiden mehr geben, als er anders thun würde. Iſt es nicht gleichgültig, wer von uns am meiſten bekommt, da wir doch unſere beiderſeitigen Vermächtniſſe zuſammenbringen werden.“
„In der That, Margret.“
„Und wenn er todt iſt, dann wollen wir uns ein gutes Leben machen. Lang dürfen wir nicht mit dem Heirathen warten; wir gehören nicht zur Ver⸗ wandtſchaft von dem Knauſer.“
„Das iſt wahr.“
„Wir ſind beide nicht mehr jung,“ fuhr Margret fort, ſich unter Lachen die Hände reibend.„Schön ſind wir auch nicht; aber wenn wir nur das Geld⸗ chen haben, dann wollen wir zeigen, ob dies nicht genug iſt, in Freundſchaft zu leben und glücklich zu ſein. Was ſagt Ihr dazu, lieb Monkchen?“
„Ich meine es ebenſo; Du weißt das wohl,“ antwortete der Schreiber, in ſeinen Gedanken weit abſchweifend.
„Ich werde nun wieder hinaufgehen und ihm noch eins von dem Teſtament und Euren Dienſten vorſprechen; und wenn er herabkommt, verſucht noch einen kräftigen Anfall, Monk; denn ſeid verſichert, den Geizhals könnte etwas ankommen und er uns


