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Der Geldteufel : Gemälde aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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Monk ließ ſeine Arme endlich auf das Pult fal⸗ len und während ein ſchlimmes Lächeln auf ſein Geſicht trat, murmelte er bei ſich:

„Sollte Herr Kemenaer etwas vermuthen? Er macht mir ſo ſonderbare Fragen; er ſchmeichelt mir und thut mir ſchön und ſpricht in dunkeln Worten, um zu erfahren, ob ich gleichfalls Kenntniß habe von gewiſſen geheimen Dingen, die er mit dem alten Robyn vollbracht hat. Wüßte er, daß ich aus den Papieren, die mir Herr Robyn zu verbrennen gab, eines zurückbehalten habe, das Säcke Geldes werth iſt! Ha, ha! Herr Kemenaer, Sie ſind nicht ſchlau genug, um einen Fuchs gleich Monk zu überliſten. Dieſes Stück Papier kann mir eine Leibrente wer⸗ den, im Fall die Noth mich zwingt, nach außerge⸗ wöhnlichen Mitteln mich umzuſehen. Man weiß nicht, was noch geſchehen kann. Wohl verſichert Herr Robyn täglich, daß er mir eine anſehnliche Erb⸗ ſchaft hinterlaſſen werde; aber er meint, daß er in Ewigkeit lebe, und ſchiebt ſein Teſtament zu machen immer hinaus. Der Geizhals! er ſchrickt vor einem Teſtament zurück, als wäre es eine vorzeitige Abtre⸗ tung von ſeinem Gut. Im Fall das Bruſtwaſſer ihn überraſchte! Ich ſoll nichts haben? Berthold ſoll Alles bekommen? Wir wollen ſehen!... Aber ſollte das Unglück mich treffen, müßte ich die⸗ ſes Haus verlaſſen, dann würde Herr Kemenaer ſich des armen Monk wohl erbarmen und für ihn ſorgen. Das koſtbare Stück, das ſeine Handſchrift trägt, iſt ein mächtiger Empfehlungsbrief bei ihm. Er iſt reich und wird wohl einige Tauſende aufopfern, um ſeine