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Der Geldteufel : Gemälde aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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Noch ganz roth von ſeinem aufgereizten Gefühl, folgte Berthold Herrn Kemenaer, der die Thüre eines Nebenſaals vor ihm öffnete. Der Ton von Laura's ſchöner Stimme klang ihm entgegen, als ſie in den Gang eintraten, um ſich nach dem Innern des Hauſes zu begeben.

Bweites Kapitel.

Die Wohnung des alten Herrn Robyn ſtand in einem abgelegenen Quartier der Stadt und war ſehr niedrig von Ausſehen. Sie hatte ein ſchwarzes Thor 3 zum einzigen Eingang und in gleicher Tiefe mit der Straße nur vier Fenſter, welche zu größerer Sicher⸗ heit durch eiſerne Stangen geſchützt waren.

Hinter dem Thore, etwa zehn Schritte entfernt, waren in einem Gang, der ſich weit in die Tiefe des Gebäudes verlängerte, zur rechten Seite ver⸗ ſchiedene Thüren, welche zu den Sprechzimmern führ⸗ ten, wo man die Leute, die Herrn Robyn um Etwas zu erſuchen hatten, warten ließ. Die alte Magd, die gewöhnlich das Thor öffnete, wenn geklingelt wurde, kannte den Willen ihres Herrn und war darauf abgerichtet, nie zwei Beſucher in demſelben Zimmer zu dulden, ja zu verhindern, daß jemals einer von ihnen wiſſen konnte, wer zu derſelben Stunde wie er im Hauſe von Herrn Robyn ſich befand.. Zur linken Seite, näher der Straße, war nur