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Der Geldteufel : Gemälde aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
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Keme⸗ ſenheit. endiges hen Le⸗ ch auf⸗ iit oder lchtung Reich⸗ llen zu rre löb⸗ daß der äß, um Berkore⸗ iſt der um ent⸗ ann als könne ich mich Lehre, erſetzen Würde, dehre iſt ahrhun⸗ Sie ver⸗ icht und be, alle vor dem ſie die anbeten alleinig

die Triebe, die er mit den Thieren gemein hat, kör⸗ perliche Gier, materielle Begierde, immer wachende Mißgunſt. Was ſoll daraus werden? Die Vor⸗ zeichen haben ſich bereits gezeigt. Wenn die Leute aus höhern Ständen ſelbſt erkennen, daß ſie kein anderes Recht auf den Beſitz von Geld haben, als die Thatſache des Beſitzes allein; wenn ſie allen perſönlichen Werth leugnen, wenn ſie lehren, daß Geld allein hinreichend iſt, um aus einem Bettler oder Dummkopf einen vortrefflichen Menſchen zu machen, warum ſollte dann das gemeine Volk ſich nicht angeſpornt fühlen, um durch ſeine wüſte Kraft dieſes Geld ſich zu verſchaffen, durch deſſen Beſitz Alles, ſelbſt das Laſter gerechtfertigt würde? In früheren Jahrhunderten meinten die Beſitzer irdiſcher Güter, daß es ihre Pflicht ſei, der Menge das Vor⸗ bild aller Tugenden zu geben; ſie waren die helden⸗ müthigen Vertheidiger des Vaterlandes, die Vorſteher der Künſte und Wiſſenſchaften, die aufmerkſamen Wächter bei dem Heiligthum menſchlicher Civiliſation und Sittlichkeit. Nun ſollen ſie im Gegentheil alle Tugenden leugnen und für das Volk nur das Vor⸗ bild von Selbſtſucht, Argliſt und Materialismus ſein? Ich weigere mich, an einen ſo tiefen Fall zu glauben! Die Mehrheit der Reichen denkt nicht ſo; und im Fall das Glück mich wirklich begünſtigt, will ich mich unter die Zahl derer ſtellen, die da meinen, daß das Geld eine Macht iſt, welche durch ſeine Anwen⸗ dung zum Guten, zum Edeln und Schönen geheiligt werden muß.— Das Schickſal hat mir ausgedehnte Geldmittel beſtimmt; ich werde reich ſein; aber das genügt meinen Wünſchen nicht. Ich will von oben