Druckschrift 
Der Geldteufel : Gemälde aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
Einzelbild herunterladen

harte dem Geld und den Reichen den Krieg erklären wollen.“

„Sie klagen mich mit Unrecht an, Herr Keme⸗ naer,“ antwortete Berthold mit großer Gelaſſenheit. „Ich haſſe das Geld nicht. Es iſt ein nothwendiges Mittel zu der Entwicklung des geſellſchaftlichen Le⸗ bens; es wird alle Zeit in ſichern Händen ſich auf⸗ häufen als die geſammelte Frucht langer Arbeit oder größerer Geſchicklichkeit. Ich fühle die tiefſte Achtung vor einem wohlhabenden Mann, der ſeinen Reich⸗ thum genießt, ohne ſich gänzlich dem Materiellen zu verknechten, der anerkennt, daß es noch andere löb⸗ liche Eigenſchaften gibt, als Reichthum, und daß der Menſch auch durch Herz und Geiſt leben muß, um auf Erden ſeine Beſtimmung als Gottes Auserkore⸗ ner zu erfüllen. Aber wen ich haſſe, das iſt der Mann, der meint, daß er Alles um ſich herum ent⸗ zaubern und materialiſiren müſſe, weil er dann als Herr materieller Güter zum Abgott werden könne unter den Anbetern der Materie. Wogegen ich mich aus aller Kraft erheben werde, das iſt die Lehre, daß das Geld Alles überwiege und Alles erſetzen könne, daß außer dem Geld weder Macht, noch Würde, noch Glück auf Erden möglich ſei. Dieſe Lehre iſt der Krebsſchaden, welcher ſchon ſeit einem Jahrhun⸗ dert an der europäiſchen Geſellſchaft zehrt. Sie ver⸗ nichtet alles Gefühl der Aufopferung, der Pflicht und Tugend; ſie zerſtört allen Glauben, alle Liebe, alle Geduld. Man ſagt der Menge, daß ſie vor dem Geld als vor dem einigen Gott knieen, daß ſie die Materie als die einzige Quelle des Glücks anbeten müſſe. So entwickelt man in dem Menſchen alleinig

die T perlich Mißg zeichen aus h ander die 2 perſöt Geld oder

mache nicht

dieſes Alles früher Güter bild a müthi der§ Wäch und Tuger bild r Ich w Die 2 Fall! unter das C dung werde Geldn genüg