ſcher⸗ ahrlich,
untwor⸗
„ Herr
einen der Sie Sie ge⸗ erden.“
enſchen, en her⸗ ihrt iſt, als er. iſcke wie Armen⸗
leichten rüſtung
Uebel?.
heilt?“ menaer
as gut zte, das in der
daß die Dichter
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und andere Skribler gegen reiche Leute ſchreien? Aber, mein Gott, die Welt ſteht ſchon ſo viele tau⸗ ſend Jahre und noch ſind die Künſtler ebenſo arm und ebenſo unbeſonnen.“
„Aber, Herr Kemenaer, der Wucher iſt zum Glück ein ſeltenes Uebel; warum unterſtellen Sie mir, daß ich gegen reiche Leute im Allgemeinen mich durch mein Gedicht habe erheben wollen?“
„Warum? weil die Worte Wucherer und Reicher in dem Munde und in der Feder der Neider beinahe
daſſelbe ſagen wollen; wenigſtens verwechſeln ſie aus
Bosheit den einen mit dem andern. Es iſt nicht der Mühe werth, darüber ſo lang zu ſprechen. Laſſen Sie uns ruhiger werden. Sagen Sie mir einmal gerade heraus, zu welchem Zweck haben Sie Ihre Gedichte drucken laſſen?“
Der Jüngling zögerte und ſchien durch dieſe directe Frage einigermaßen überraſcht.
„Ich weiß es ſelbſt nicht recht,“ ſtammelte er. „Es iſt ein unwiderſtehlicher Drang, eine geheime Gewalt, die endlich über mich entſchied, oder lieber, die meine Furcht und meinen Willen bezwang.“
„Ruhm, nicht wahr?“ ſagte Kemenaer,„Rauch? Wiſſen Sie wohl, was Sie finden werden? Mich dünkt, ich ſehe bereits Ihre freundlichen Kunſtgenoſſen — denn nun haben Sie alle die ausgehungerten Kritzler zu Genoſſen— mich dünkt, ich ſehe ſie mit der Spitze ihrer Feder in der Galle ihres Tinten⸗ faſſes herumfahren, um Sie zu zerreißen und zu verſpotten... es ſei denn, daß Sie denſelben ihren Weihrauch mit Geld abkaufen, denn die Propheten ſind nicht ſo ſtolz, um nicht demüthig den Hut vor


