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Der Geldteufel : Gemälde aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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er wollte auf ihre Frage antworten; doch nun zeigte ſich ein alter Diener auf dem Pfade.

Was hat Peter uns zu ſagen? murmelte Kemenger.

Wann beliebt der Herr zu frühſtücken? ſprach der Knecht.

Jetzt ſchon? Wir haben Zeit: bald!

Ganz wohl, Herr! aber ich muß dem Fräulein melden, daß Meiſter Conrad ſchon eine Stunde im Sprechzimmer ſitzt. Er ſagt, daß das Fräulein ihm heute ſo früh zu kommen befohlen habe.

Nun, nun, er kann warten, er wird dafür be⸗ zahlt, brummte Kemenaer.

Nein, nein, Peter, ſprach Laura,bitte Mei⸗ ſter Conrad um Entſchuldigung. Erſuche ihn, ge⸗ fälligſt in den Garten zu kommen.

Und ihren Vater bei der Hand nehmend, ſagte ſie bittend:

Nun, Vater, laß uns gehen. Ich habe Conrad erſucht, mir heute ſo früh Clavierſtunde zu geben. Berthold hat ein ſchönes Mailied gemacht, nach einer Melodie von Mendelsſohn; Meiſter Conrad muß es mir bringen.

Wohl denn, wenn Du es verlangſt, antwortete Herr Kemenaer, auf dem Pfade weiterſchreitend. Ich weiß nicht, Laura, warum Du Dir an dieſem Conrad ſo viel gelegen ſein läſſeſt. Iſt es vielleicht, weil Berthold ihm Freundſchaft beweist? Man hat bereits bei mir über dieſe Freundſchaft geklagt. Ber⸗ thold iſt beſtimmt, reich zu werden und in der großen Welt zu verkehren. Es iſt ganz und gar nicht ſchick⸗

lich, daß er durch die Stadt Arm in Arm mit einem