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Der Geldteufel : Gemälde aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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das unangenehme Bild aus ihrem Geiſt, und ihre früheren Gedanken wieder aufnehmend murmelte ſie:

Ich begreife es nicht. Wenn mein Vater mit ſeinen Bekannten über Berthold ſpricht und ſagt, daß er einſt ſehr reich werden ſoll, dann zeugt Aller Angeſicht von Beifall und Achtung; nennt er ihn aber Dichter und ſagt, daß er Verſe macht, dann zucken Alle die Achſeln und ein ſpöttiſches Lächeln tritt auf ihre Lippen. Nichts deſto weniger preiſen ſie die Kunſt hoch und ſetzen ſelbſt ihren Stolz dar⸗ ein, mit Bewunderung davon zu reden. Warum ſcheint denn der Künſtler ihnen ein Gegenſtand des Mitleids oder der Mißachtung? Sonderbar, das Lied reißt ſie hin... und ſie haſſen das edle In⸗ ſtrument, in deſſen Innerſtem es geboren wird.

Plötzlich wurde ſie ihren Träumereien durch die Stimme Monks entrückt, der mit wiederholten Ver⸗ beugungen im Vorbeigehen ſagte:

Guten Tag, Fräulein Laura, Sie ſehen, daß ich von Ihrer Güte keinen Mißbrauch mache; ent⸗ ſchuldigen Sie mich doch, wenn es Ihnen gefällig iſt... Ihr Diener, Ihr unterthäniger Diener.

Er war bereits weit weg, als er ſich noch einmal umdrehte, um dieſe letzten Worte zu ſprechen.

Herr Kemenaer näherte ſich ſeiner Tochter mit heiterem Lächeln auf dem Angeſicht und ſich vor Selbſtvergnügen die Hände reibend.

Ah, Du biſt fröhlich, Vater, rief Laura.Es iſt alſo wahr, was Monk ſagte? Er brachte Dir in der That gute Nachrichten?

Ja, gute, ſehr gute Nachrichten. Ich bin voll Freude.

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ſchaftli Oberhe⸗ Verſta ſtehlich willige vor anſ dieſer ſeine Conf