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Der Geldteufel : Gemälde aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von C. Büchele
Entstehung
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hundertmal um Vergeihung. Im Fall Mynheer Kemenaer mir einen Augenblick, einen kleinen Augen⸗ blick vergönnen will, werden Sie alsbald von meiner unzeitigen Gegenwart befreit ſein.

Machen Sie, mein Herr, machen Sie Ihr Ge⸗ ſchäft ab, antwortete Laura mit kalter Höflichkeit. Sie brauchen deßhalb mich nicht um Nachſicht zu bitten.

Monk lächelte und verneigte ſich, einige dankbare Worte murmelnd, als nähme er in ſeiner Einfalt ihren ſtrengen Blick und die Kürze ihrer Worte als einen Beweis ihres Wohlwollens gegen ihn.

Bereits war Herr Kemenaer aufgeſtanden.

Kommen Sie, mein guter Monk, ſprach er in ſehr liebenswürdigem Ton.Laſſen Sie uns einen Augenblick auf⸗ und abgehen. Wie ſteht es mit den Neuigkeiten?

Gut, ſehr gut.

O, Sie ſind eine Perle von einem Mann... Laura, warte mich hier ab, ich kehre ſogleich zu Dir zurück.

Zwei Wörtchen, ein kleines Augenblickchen nur, mein Fräulein, wiederholte Monk mit ſeinem ſon⸗ derbaren einſchmeichelnden Lächeln.

Beide entfernten ſich auf einige dreißig Schritte und blieben dort, hinter einem Gebüſch, in ſtillem Geſpräch mit einander ſtehen.

Laura ſetzte ſich auf die Gartenbank nieder, ſenkte den Kopf und ſchaute zu Boden. Eine Weile dachte ſie an die kriechende Höflichkeit von Monk und an die Freundſchaft, welche ihr Vater dem Schreiber von Robyn zu ſchenken ſchien. Dann verbannte ſie